Zucht
Zur Zucht von Gottesanbeterinnen empfiehlt sich eine weibliche und männliches Gottesanbeterin. Dieses sind Grundvoraussetzungen :)
Da beide meist getrennt gehalten werden, nicht ohne Grund, sollte darauf geachtet werden das zumindest das Weibchen vor der Verpaarung ausreichend gefüttert wurde. Die Wahrscheinlichkeit das sonst das Männchen als Futter angesehen wird, ist ziemlich groß. Darüber hinaus hat dieses den Vorteil das das Weibchen nach der Paarung größere Oothek ablegt. (Ootheken sind die Gebilde die Gottesanbeterinnen aus schäumen und in welchen die „Eier“ reifen. Wirkliche Eier sind es nicht, es lässt sich aber am besten vorstellen)
Das Männchen besteigt das Weibchen, um mit ihm zu kopulieren. Dieser Vorgang kann bis hin zu einigen Stunden dauern. Nach erfolgreicher Paarung führt das Männchen oftmals flatternde Flügelbewegungen aus und wird ziemlich schleunigst das Weite suchen.
Oftmals kann es bei der Paarung vorkommen das Gottesanbeterinnen den Kopf und Körper des Männchen auffressen. Der Paarung selber tut dieses kein Abbruch, da die Paarung vom letzten Abdomenabschnitt ausgeführt wird, auch ohne Kopf und Körper.
Nach ca. 30 Tagen bis hin zu einigen Wochen legt das Weibchen die so genannte Ootheken ab. Sie sucht sich hierzu instinktiv die geeigneten Plätze aus. Es kann je nach Art dazu kommen, dass mehrere Ootheken abgelegt werden, bzw. eine Mehrfachpaarung möglich ist.
Aus den Oothek schlüpfen nach 5-6 Wochen circa um die Hundert Larven die den ganzen Prozess ab jetzt von vorne durchlaufen.
Bei der Aufzucht ist darauf zu achten, dass bereits kleines Gottesanbeterinnen kannibalisch veranlagt sind. Finden Sie nichts zu fressen, sind Artgenossen das erste Ziel. Eine frühestmögliche Trennung empfiehlt sich hier.